Jan
04
2009

Northland Tour Tag Drei

Am Morgen des 28.12.2008 wurde mir bewusst, das ich was wirklich wichtiges vergessen habe: Mueckenschutz. Irgendwie hatten sich die Biester in mein Zelt geschlichen und haben mich die ganze Nacht geaergert. An diesem Tag bin ich noch eher ( 6 Uhr) aufgestanden. Ausserdem machte das Zelt die ganze Nacht Windgeraeusche. Ich haette es wohl doch ordentlich abspannen sollen.

Nach einer sehr kalten Dusche und ohne Fruehstueck gingt es Richtung Cape Reinga. Auf dem Weg dorthin habe ich den freundlichen Park Ranger getroffen und wir haben uns kurz unterhalten. Seine Frage ob ich denn meine Gebuehren bezahlt haette konnte ich brav bejahen. Als ich ihm erzaehlt habe, das ich viel zu viel Geld bezahlt habe bot er mir an mir im Campingplatz das Geld zurueckzugeben.

Cape Reinga war an diesem Morgen wirklich beeindruckend. Die Sonne ging grad auf und da es noch sehr frueh war, waren nur wenige Leute vor Ort.
Dieses Gebiet rund um den Leuchtturm ist eine heilige Staette der Maori. Dort steht nicht nur der Leuchtturm sondern hier fliessen auch das Tasmanische Meer und der Pazifik zusammen. Das kann man sogar deutlich erkennen, da Wellen von zwei Seiten kommen und sich das Wasser entsprechend verwirbelt.

Nun ging es wieder Richtung Sueden. Ich habe dann noch einen kurzen Ausflug zu den Sandduenen gemacht, die ich aber nicht so spannend fand. Auf der Fahrt habe ich die Abstecher nach Rarawa Beach und Henderson Bay nachgeholt.

In Kaitaia gab es mal wieder eine Tankfuellung und im dortigen Pak ‘N’ Save wurde ordentlich eingekauft. In Ahipara bin ich nochmal fuer eine Mittagspause an den Ninety Mile Beach gefahren. Es wird dauernd gewarnt, das man nicht mit jedem Auto an den Strand fahren sollte. Dort hatte sich tatsaechlich ein frontgetriebenes Auto festgefahren. Zum Glueck war der Strand sehr belebt und ein Jeep konnte das Auto befreien.

Weiter ging es Richtung Sueden auf der sogenannten Twin Coast Route, die ich prinzipiell schon seitTag Eins verfolge. In Ranjora ging es wieder auf eine Autofaehre. Ab dort war es nicht mehr weit zum Waipona Forest. Eine schmale Strasse fuehrt quer durch den Busch. Sehenswert ist der riesige Gummibaum.

Giant Kauri Tree [dsc_8821.jpg]

Mein Zelt habe ich abends im sehr beliebten Kaiwi Lakes Park aufgeschlagen.  Es handelt sich hier wieder um einen staatlichen Zeltplatz, d.h. also wieder mal kalte Duschen und guenstige Preise. Immerhin war der Duschkopf verstellbar (Pluspunkt).

Wie immer hier die Karte mit der gefahrenen Strecke:

Written by mirko in: New Zealand |

No Comments »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL


Leave a Reply

Powered by WordPress | Theme: Aeros 2.0 by TheBuckmaker.com