Jan
05
2009

Coromandel Tag Eins

Das Northland ist erkundet und damit abgehakt. Jetzt geht es Richtung Osten auf die Halbinsel Coromandel.

Am 2.1 ging es gegen 10.00 Uhr in Albany los. Das Wetter war eher maessig: relativ warm aber auch regnerisch. Nach 5 Minuten Autofahrt war auch schon wieder Schluss. Auf der Harbour Bridge in Auckland gab es einen Unfall. Dadurch habe ich schon mal eine Stunde bis nach Auckland gebraucht. Die normale Fahrzeit an einem solchen Tag liegt bei 10 Minuten. Auf dem Motorway 1 ging es Richtung Sueden und dann die Abfahrt 444 Richtung Osten, damit ich auf den Pacific Coast Drive gelangen konnte.
Ueber Whitford ging es von Bucht zu Buch immer an der Kueste entlang.
In Miranda ging es auf der Hot Water Discovery Route weiter. Zwischen Orongo und Kopu der naechste Stau. Dort gibt es eine einspurige Bruecke, die das Nadeloehr fuer die Zufahrt nach Coromandel darstellt.
Durch die Stadt Thames bin ich ohne anzuhalten durchgefahren. Wegen der alten Gebaeude, um dort zu tanken und eventuell nochmal einzukaufen sollte man hier jedoch nochmal anhalten. Die Strassen werden jetzt sehr schmal und schlaengeln sich an der Kueste entlang.
In Waiomu gab es die naechste Pause. Auf dem Parkplatz bin ich mit einem Kiwi ins Gespraech gekommen. Er hatte mich gefragt, ob er meinen Muell mit zum Abfallbehaelter nehmen sollte. So eine Frage wurde mir in Deutschland noch nie gestellt.
Er hat mir noch folgende wichtige Tipps gegeben: Port Jackson ist eine Uebernachtung wert, ebenso Stony Bay. An beiden Straenden gibt es staatliche Campingplaetze. Port Jackson ist eine Sackgasse. Man kann dort oben nicht mit den Auto bis nach Stony Bay fahren.
Die Ostkueste ist nicht so schoen. Die Orte dort sind ziemlich ueberlaufen und wenn man seine Ruhe haben will und nicht auf den ueblichen McDonalds, Mitre10 Mist steht, sollte man eher an der Westkueste bzw. an den oben genannten Buchten bleiben.
Ausserdem sei der Coromandel Walkway in Fletchers Bay sehr zu empfehlen. Die Tipps sollten sich alle als richtig erweisen.
Weiter ging es Richtung Norden. In Cormandel Town kurz zwischengestoppt und teuer eingekauft. Das Wetter war mittlerweile richtig schwuelheiss.
Ab hier werden die Strassen richtig schmal und sind auch nicht mehr asphaltiert.
Colville ist der naechste Meilenstein. Hier sollte man sich entscheiden, ob man Richtung Port Jackson oder nach Stony Bay fahren will. Ausserdem wird die Strasse nochmals schmaler. Es sind jetzt wirklich starke Nerven, ein fittes, moeglichst 4 Rad getriebenes Auto und Vorsicht gefragt. Die Einheimischen fahren etwas schneller, Touristen fahren ihr Auto aber schon mal in den Graben.
Nach etwa 23 km gelangt man nach Port Jackson und wird mit einem wunderschoenen Blick ueber die gesamte Bucht und dem staatlichen Campingplatz entschaedigt.

Port Jackson [dsc_8905.jpg]

Der Campingplatz liegt wie eine Schlauch direkt an der Bucht. Wer Probleme hat, bei Meeresrauschen einzuschlafen wird hier nicht unbedingt gluecklich.
Ich habe mir noch etwas die Beine vertreten, etwas von meiner Marschverpflegung Toastbrot mit Erdnussbutter gegessen und die obligatorische Dusche gehabt.

Hier die Karte mit der gefahrenen Strecke:

Written by mirko in: New Zealand |

No Comments »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL


Leave a Reply

Powered by WordPress | Theme: Aeros 2.0 by TheBuckmaker.com