Dec
24
2010

Vierter Tag 22.12.2010

Bin um 05:30 Uhr aufgestanden und von 06:00 – 07:00 Uhr eine Runde Rennrad gefahren. Auf dem grossen Parkplatz in der Ortsmitte scheint sich jeden Morgen ein Bunch Radfahrer zum “Social Ride” zu treffen. Meine Strecke fuehrte direkt am Wasser entlang bis zur Seehundkolonie. Die Viecher wissen echt was gut ist. Tolles Wasser, reichlich Fisch, die Berge im Hintergrund und ein warmer Sommer machen Kaikoura echt lebenswert.
Am Vormittag ging es ueber eine (nicht wirklich lohnenswerte) Nebenstrecke Richtung Christchurch.
Beim Autofahren und Pausieren merkte man, dass es immer windiger wurde.
Auf einer wenig befahrenen Strecke hab ich den alten Subaru mal auf 150 km/h gebracht. Das ist persoenlicher Inselrekord.
In Christchurch fing das Auto an seltsame Geraeusche zu machen. Erstmal ignorieren, das wird schon weggehen war mein Loesungsansatz. Es wurde dann immer schlimmer und die 75 km von Christchurch bis zum Tagesziel haben nicht wirklich Spass gemacht.
Kurz vor Akaroa hab ich dann an einer Tankstelle angehalten. Der Besitzer antwortete auf die Frage ob er Mechaniker sei mit “Manchmal.” Gemeinsam versuchten wir das Problem zu fixen, haben es aber nicht wirklich hinbekommen.
Die letzten 10 km nach Akaroa hat der Wagen aber dann doch noch geschafft. Ich war mehr oder weniger leicht angepisst ueber das Auto und seine neue Macke. Da macht der Wagen Aerger und das obwohl ich immer mal freundschaftlich auf das Amaturenbrett klopfe und alle 6 Monate nen Oelwechsel spendiere !
Auf Zelten hatte ich dann wirklich kein Bock und so habe ich ein billiges Zimmer im Pub gefunden. Das Hotel Madeira ist der lokale Treffpunkt und es kann eigentlich nicht besser sein, als direkt ueber dem Pub zu pennen.
Das Zimmer und die Ausstattung sind zwar noch aus Goldgraeberzeiten, fuer $ 40 geht das aber ganz klar in Ordnung. Fish and Chips kosten $ 12 und eine kaltes Tui $ 5.50. Von den Fish and Chips gab es nur eine Portion, von den Tuis habe ich mehrere konsumiert. Der Aerger verflog dann auch etwas.
Immerhin bin ich nicht liegengeblieben und die Karre faehrt noch.
Das war wohl der einzige Tag bisher, an dem ich keinen Kaffee getrunken habe.

Written by mirko in: New Zealand |

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